steuer-finanzamt-geldUm mit Sportwetten dauerhaft erfolgreich zu sein, ist der Umgang mit Geld entscheidend. Es gibt viele Wettfreunde, die bei einem Buchmacher einfach eine beliebige Geldsumme einbezahlen und dann ohne große Strategie verschiedenste Wetten platzieren.

Dieses wenig durchdachte Vorgehen rächt sich dann irgendwann. Auf lange Sicht ist es nicht Erfolg versprechend, blind Geld einzuzahlen und Wetten zu platzieren. Ein durchdachtes Bankrollmanagement macht sich viel eher bezahlt. Wir erklären in diesem Ratgeber, wie das Bankrollmanagement bestenfalls aussieht und worauf es sonst noch ankommt.

Nur Geld einzahlen, das nicht vermisst wird (Quelle: Mobilbet)

Nur Geld einzahlen, das nicht vermisst wird (Quelle: Mobilbet)

Was ist Bankrollmanagement?

Bankrollmanagement bezeichnet man den Umgang mit dem persönlichen Wettguthaben. Der Begriff Money Management ist ebenfalls weit verbreitet. Im Grunde bedeutet das einfach nur, dass man das Bankkonto oder aber Wettguthaben jederzeit im Blick behält. Professionelle Sportwettenspieler sind sehr strikt, wenn es um das Bankroll Management geht. Ein durchdachter Plan ist das A und O. Ein Wettexperte lässt seine Finanzen niemals aus dem Blick und weiß immer genau Bescheid.

Korrekt mit Geld umgehen – Wie geht's?

Das korrekte Bankrollmanagement lässt sich sehr einfach ermitteln. Es ist viel schwerer, sich im Eifer des Gefechts auch daran zu halten. Doch genau darauf kommt es an. Die meisten Sportwettenspieler sind ungeduldig und werden irgendwann gierig. Es wird zu viel Geld eingesetzt und der Verlust fällt dann entsprechend groß aus. Es gibt viele Sportwettenfreunde, die sich von der Situation übermannen ließen und spontan viel mehr Geld eingesetzt haben, als sie es sich wirklich hätten leisten können. Schnell ist das Konto dann auf Null. Es gibt aber einfache Schritte, sich ein gutes Bankrollmanagement auszudenken, an das man sich auch gut halten kann.

Das Startkapital

Vor einer Wette steht natürlich das Startkapital. Niemand sollte aber den Fehler machen und einfach irgendeine Summe auf das Konto einzahlen. Es ist wichtig, eine klare Vorstellung davon zu haben, wie es um die Finanzen bestellt ist. Die Einzahlung sollte immer in der Höhe erfolgen, die schlimmstenfalls verschmerzt werden kann. Diese Entscheidung ist sehr wichtig und sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Der Verlust des Geldes sollte den Spieler niemals in Schwierigkeiten bringen. Daran lässt sich sonst erkennen, dass die Summe zu hoch gewählt wurde. Es darf unter keinen Umständen Geld eingezahlt werden, das eigentlich für Miete oder Lebensunterhalt benötigt wird. Die Ziele müssen überschaubar sein und man muss auf jeden Fall sein Limit kennen. Der Plan definiert eine maximale Summe, die im Monat zum Wetten zur Verfügung steht – und diese wird nicht überschritten.

Sinnvolles Bankrollmanagement: Nie zu viel einzahlen! (Quelle: Mobilbet)

Sinnvolles Bankrollmanagement: Nie zu viel einzahlen! (Quelle: Mobilbet)

Clever und mit Weitblick investieren

Das vorhandene Kapital muss gut durchdacht eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Ansätze, wie sich das bestmöglich realisieren lässt. Viele Experten empfehlen, höchstens 5 Prozent der Gesamtsumme zu setzen. Es gibt aber auch andere Richtwerte, an denen man sich orientieren kann. Wesentlich ist aber, dass die Summe nicht zu hoch ausfällt. Sonst ist das Guthaben schnell aufgebraucht. Es bleibt nicht aus, dass nacheinander schlimmstenfalls einige Wetten verloren werden. Wer nun den Fehler macht und Wetten mit rund 25 Euro platziert, der muss sich nicht wundern, dass von der Einzahlung bald nichts mehr da ist. Und genau das führt dann zu Frust und einer ungewollten weiteren Einzahlung. Durchdacht und strukturiert zu wetten bewahrt den Spieler hingegen davor, dass das Geld zu schnell weg ist.

Auszahlung

Wer gut getippt hat, der gewinnt auch. Das bedeutet dann, dass eine Auszahlung beantragt werden kann. Allerdings sollte hier ganz genau überlegt werden, wie hoch die Gewinnauszahlung wirklich ausfallen sollte. Wer zum Beispiel 300 Euro erspielt hat und sich 200 Euro auszahlen lässt, ist wieder bei seinem ursprünglichen Einsatz. Es muss also wieder von vorne begonnen werden. Und genau hier lauert die Gefahr. Viele Sportwettenspieler gehen nun ein höheres Risiko ein und wetten mit größeren Summen. Und so endet man irgendwann in einem gefährlichen Strudel.

So kann die Wette aussehen – Ein Muster-Beispiel

Es kommt letzten Endes natürlich auf die individuellen und persönlichen Voraussetzungen an. Ein gutes Bankroll Management sollte aber immer durchdacht und möglichst risikoarm sein.

Eine gute Wette kann also beispielsweise so aussehen: Auf das Wettkonto wird ein Startbetrag von 100 Euro einbezahlt. Maximal wird ein Zwanzigstel des Guthabens eingesetzt. Das bedeutet, pro Wette darf der maximale Einsatz bei 5 Euro liegen. Wird eine Wette verloren, befinden sich auf dem Konto noch 95 Euro. Nun wird also nur noch ein Einsatz von 4,50 Euro pro Wette vorgenommen. So lange, bis die 100 Euro Grenze wieder erreicht wurde. So einfach und zugleich sicher kann Bankroll Management aussehen. Am Ende muss man sich nur daran halten.

Fazit – Bankrollmanagement lohnt sich

Selbst sehr erfahrene Profis haben ein strikt durchkalkuliertes Bankrollmanagement, an das sie sich immer halten. Das Thema ist extrem wichtig und sollte auf gar keinen Fall vernachlässigt werden. Wie ein gutes Money Management aussieht, muss am Ende aber jeder Spieler für sich selbst entscheiden. Wesentlich ist immer, dass nur Geld zum Einsatz kommt, auf das im Falle eines Verlustes ohne weitere Probleme verzichtet werden kann. Ansonsten ist es gar nicht schwer, sich selbst ein solides Bankrollmanagement zu schaffen, an das man sich dann nur noch halten muss.

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